Burks, Michael
Johnson, Jimmy
Lister, Ainsley
Musselwhite, Charlie
Seals, Son
Strother, Percy
Welch, "Monster" Mike
Allison, Luther
Bonamassa, Joe
Guy, Buddy
Winter, Johnny
Luther Allison

Im Laufe seiner musikalischen Karriere hat Luther Allison ziemlich heftig mit Rock und Soul geflirtet, aber immer wieder kehrte er zu seiner ersten Liebe zurück - dem Blues. In den späten 60er Jahren sah es aus, als würde mit Luther Allison ein vielversprechendes Talent die Blues-Szene betreten. Aber 25 Jahre später ist ihm trotz harter Arbeit und etlichen Erfolgen der große internationale Durchbruch immer noch nicht ganz gelungen. Luther wurde 1939 in Memphis geboren und zog 1951 mit seinen Eltern nach Chicago. Mitte bis Ende der 50er Jahre war er zunächst in einer Gospelgruppe und spielte dann mit seinen Brüdern in verschiedenen Bands, wo er Erfahrung als Begleitmusiker führender Gitarristen wie Freddy King und Magic Sam sammelte. Sein Debut-Album, Love Me Mama, kam 1969 beim Chicagoer Plattenlabel Delmark heraus. Sein feuriges, rasantes Gitarrenspiel und sein vom Soul durchdrungener Gesang sicherten ihm für drei Alben einen Vertrag mit dem Motown-Label Gordy. Für Allison war dies ein logischer Schritt, denn er hatte immer mit einem Bein im Blues und mit dem anderen im Soul gestanden. Das Experiment bei Gordy machte ihn zwar nicht zum Star, stachelte aber seinen Ehrgeiz an. Das Material auf der CD Bad Love (1994) - die meisten Stücke sind Allison Originale - stammt ganz klar von einem Mann, der sich nicht damit zufrieden gibt, in Blueskneipen ein paar gute alte Zugnummern zu spielen.

Am 12.8.1997 verstarb Luther Allison fünf Tage vor seinem sechzigsten Geburtstag an Lungenkrebs.


 

Luther Allison geb. 17.08.1937 in Widener, Arkansas

Luther (hinten) und sein Sohn Bernard Allison 



Auszeichnungen

W.C. Handy Nominations - Re-Issue Album of the Year: Hand Me Down My Moonshine (Ruf Records) 1999
Blues Entertainer des Jahres 1998
Blues Band des Jahres (mit der James Solberg Band) 1998
Contemporary Blues Male Artist of the Year 1998
Blues Instrumentalist - Gitarre 1998
Contemporary Blues Album des Jahres: Reckless 1998
Blues Song des Jahres: Living in the House of the Blues/Reckless: Jerry Lynn Williams 1998
Entertainer des Jahres 1997
Contemporary Blues Artist - Male 1997
Blues Band des Jahres (mit der James Solberg Band) 1997
Entertainer des Jahres 1996
Contemporary Blues Artist - Male 1996
Blues Instrumentalist - Gitarre 1996
Contemporary Blues Album: Blue Streak 1996
Blues Song des Jahres: Cherry Red Wine 1996


Discography

Reckless, Alligator Records (1997)
Live in Montreux 1976-1994, Ruf Records (1996)
Blue Streak, Alligator Records (1995)
Bad Love, Ruf Records (1994)
Soul Fixin' Man, (US-Titel für 'Bad Love') Alligator Records (1994)
Hand Me Down My Moonshine, In-Akustik (1992)
More From Berlin, Trip/Melodie/Eastwest (1991)
Let's Try It Again-Live 1989, Trip/Melodie/Eastwest (1989)
Rich Man 1989, Trip/Entente (1987)
Here I Come, Encore!/Melodie (1985)
Life Is A Bitch, Encore!/Melodie (1984)
Time, Paris Album/Buda (1980)
Gonna Be A Live One In Here Tonight (Part 1), Rumble (1979)
Power Wire Blues (Part 2) Paris (1979)
Live In Paris (Part 1), Blue Sky/Buda (1979)
Live (Part 2), Paris Album/Buda (1979)
Love Me Papa, Black & Blue (1977)
Night Life, Motown/Gordy (1976)
Luther's Blues, Motown/Gordy (1974)
Bad News Is Coming, Motown/Gordy (1972)
Love Me Mama, Delmark (1969)


Reissues

Live In Paris/Compilation, Trip (1996)
Motown Years, Motown (1996)
Love Me Papa, Evidence (1993)
Serious (American reissue of Life is a Bitch), Blind Pig (1984)




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