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Joe Bonamassa

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Im Alter von 4 Jahren begann JOE BONAMASSA mit dem Gitarrenspiel und bereits mit 8 Jahren spielte er den Blues fast wie einer der alten Musiker, die er so liebt. Stevie Ray Vaughan war einer seiner Haupteinflüsse, aber sicherlich nicht der einzige. Alle großen Blues Gitarristen haben JOE BONAMASSA inspiriert, so z.B. Duke Robillard, Danny Gatton, Eric Clapton oder auch Robben Ford.

JOE BONAMASSA liebt und spielt den Blues auf seiner ursprünglichen Basis, hinzu kommt der stets unverwechselbare Sound der Fender Stratocaster. Mit 10 Jahren war Joe bereits eine lokale Grösse und mit 12 Jahren hatte er die Ehre, als support für keinen Geringeren als B.B. King aufzutreten. Nach der Show sagte B.B. King: "Das Potential von JOE BONAMASSA ist so groß, dass man noch gar nicht das Ende ersehen kann. Da ist eine Legende am Entstehen." Dieser Aussage des "Father Of The Blues" folgte das Echo von solchen Gitarren-Größen, die später mit Bonamassa auftreten sollten: Buddy Guy, Danny Gatton, Robert Cray und auch Stephen Stills. In den folgenden beiden Jahren etablierte JOE BONAMASSA seinen Namen derart in der Szene, dass Fender Guitars ihn einluden, an einer Tribute-Show für Leo Fender aufzutreten. Hier trat er dann in einer Band gemeinsam mit Robben Ford auf, von dem JOE BONAMASSA sagt, dass dieser einer seiner "all times favourite guitar player" ist.

Internationale Aufmerksamkeit erregte JOE BONAMASSA zum ersten Mal mit der Band Bloodline. Diese Band bestand aus den Söhnen berühmter Musiker. So waren dabei: Berry Oakley, Jr. (Sohn vom legendären Allman Brothers Bassisten), Waylon Krieger (Sohn von Robby Krieger / Doors) und an den Drums Erin Davis (der Sohn von Miles Davis). Bloodline's Debut-CD auf EMI brachte gleich zwei Chart-Hits: "Stone Cold Hearted" und "Dixie Peach" und der Fusion-Sound aus Blues, Boogie, Funk und Southern Rock beeindruckte das Publikum im ganzen Land.

Aber allzu große Erwartungen und der fehlende Erfolg führten allerdings zum schnellen Split von Bloodline. JOE BONAMASSA realisierte zu dieser Zeit, dass für seinen zukünftigen Erfolg neben seinem vorzüglichen Gitarrenspiel auch eine exzellente Stimme
her musste und so begann er mit einem Stimmtraining.

Das Ergebnis folgte im Jahre 2000 mit der Veröffentlichung seines ersten Solo-Albums: "A New Day Yesterday". Dieses Album wurde vom legendären Tom Dowd produziert und als "special guests" fungierten solche Größen wie Gregg Allman, Rick Derringer oder auch Leslie West. Dieses Debut-Album brachte musikalisch und natürlich vor allem durch die wirklich vorzügliche Gitarrenarbeit Erinnerungen an solche blues-based Bands wie Cream, Lynyrd Skynyrd, The Jeff Beck Group oder auch an die Allman Brothers Band hervor. Neben eigenen Stücken von JOE BONAMASSA beinhaltet diese CD auch den Slide-Klassiker "Cradle Rock" sowie eine kraftvolle Version des Titelsongs "A New Day Yesterday", im Original von Jethro Tull 1969 veröffentlicht. Während des kommenden Jahres wurde diese Veröffentlichung durch ausgiebiges Touren in den USA mit seinem
Trio supported.

Die folgende Studio-Veröffentlichung "So, It's Like That" brachte es wiederholt auf Platz 1 der Billboard Blues Charts. Diese CD, musikalisch bestehend aus einer Fusion zwischen klassischem Blues und modernen Elementen, brachte JOE BONAMASSA den erhofften und endgültigen Durchbruch in den USA.

2003, im sogenannten "Jahr des Blues", wurde seine dritte Studio-CD mit dem Titel "Blues Deluxe" veröffentlicht, auf der neben drei eigenen Songs diesmal vorrangig Coverversionen bekannter Blues-Klassiker enthalten sind. Die Aufnahmen auf dieser CD waren eigentlich als eine Art Dankeschön an seine Fans gedacht, die während der über zwei Jahre dauernden "So, It's Like That"-Tour immer wieder nach einem kompletten Blues-Album von JOE BONAMASSA gefragt hatten.

Während der gleichnamigen "Blues Deluxe"-Tour wurde JOE BONAMASSA in ein Programm involviert, dass sich BITS (Blues In The Schools) nennt und welches versucht, die Ursachen, Ursprung und auch Hintergründe der Blues-Musik einer neuen, jungen Generation von Musikfans zu übermitteln. Im Rahmen dieses Projektes standen natürlich
auch Live-Konzerte von JOE BONAMASSA mit im Programm.

Die 2005 veröffentlichte CD "Had To Cry Today" ist eine logische Weiterentwicklung und fängt genau an dem Punkt an, an dem "Blues Deluxe" aufgehört hat. Original und klassische Blueselemente werden geschickt vermischt, so dass "Had To Cry Today" Einflüsse aus Chicago-, Delta- und auch dem sogenannten British Blues enthält. Angefangen mit der Bluesmusik aus den 40er und 50er Jahre von B.B. King, Muddy Waters oder auch Buddy Guy bis hin zur sogenannten "english invasion" von Bands wie den Yardbirds, Clapton oder auch Cream.

Wie wichtig und bekannt JOE BONAMASSA inzwischen geworden ist, davon zeugen auch die beiden Auszeichnungen, die er vom wichtigsten Blues-Magazin in den USA erhielt: "Artist Of The Year" in Folge in den Jahren 2004 und 2005.

Während der zweiten kurzen Deutschland-Tour von JOE BONAMASSA im Herbst 2005 wurde vom WDR-Rockpalast ein Konzert mitgeschnitten und unter dem Titel "Live At Rockpalast" im Frühjahr 2006 veröffentlicht. Fast parallel hierzu erschien mit der Studio-CD "You & Me" ein weiterer Meilenstein in seiner noch jungen Karriere.

Aufgrund der Europa-Tour von JOE BONAMASSA im April 2006, dessen Konzerte ausnahmslos vor ausverkauften Häusern stattfanden und die allesamt hervorragende Kritiken erhielten, kommt JOE BONAMASSA jetzt im August und September 2006 wieder nach Europa.

"Hier ist eine Legende am entstehen", so sein Mentor B.B. King. Und dem ist nun wirklich nichts hinzuzufügen.

Bisherige Veröffentlichungen:
2000 – A New Day Yesterday (CD)
2002 – A New Day Yesterday – Live (CD/DVD)
2002 – So, It's Like That (CD)
2003 – Blues Deluxe (CD)
2004 – Had To Cry Today (CD)
2006 – Live At Rockpalast (DVD)
2006 – You & Me (CD)